Die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim fördert das Gesundheitsprojekt „Pumperlgsund“. Startklar Soziale Arbeit Oberbayern führt es in Kooperation mit anderen sozialen Einrichtungen in Rosenheim über mehrere Jahre durch. Ziel ist es, Eltern und Kindern den Einstieg in einen sorgsamen Umgang mit sich selbst zu vermitteln. Das soll das Gesundheitsbewusstsein stärken.

Erstes Rosenheimer „Teddybären-Krankenhaus“

So gab es im März 2017 erstmals in Rosenheim ein kostenloses „Teddybär-Krankenhaus“. 250 Kinder von verschiedenen Rosenheimer Kindergärten brachten ihr eigenes „krankes“ Kuscheltier ins Gebäude des ESV Rosenheim. Sie durften überall dabei sein: Von der Aufnahme über die Untersuchung (Abhören, Temperatur messen, Röntgen, MRT), Behandlung oder Operation und abschließendem Apothekenbesuch.

Durch den Wechsel von der Patienten- in die Arzt- bzw. Beobachterrolle erhielten sie spielerisch einen Einblick in den Ablauf eines Krankenhausbesuches. Damit soll ihnen auch die Angst vor dem Arztbesuch genommen werden. Die Organisation hatte der Medizinstudent Nico Hanny aus Rosenheim übernommen. Er behandelte die kuscheligen Patienten natürlich auch selbst.

Echter Bedarf an Gesundheitserziehung

„Das Gesundheitsprojekt ‚Pumperlgsund‘ reagiert auf den Bedarf an Prävention und Aufklärung in Sachen Gesundheitserziehung bei Kindern und Jugendlichen. Es verfolgt einen völlig neuen Ansatz der Kinder- und Jugendhilfe in Rosenheim verfolgt. Deswegen fördert die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim das Projekt. Zumal Kinder- und Jugendhilfe einer der Schwerpunkte der Stiftungsarbeit ist“, sagte Josef Steidl, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim.

„Uns ist es wichtig, das Bewusstsein und die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu stärken, bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen“, erklärt Projektleiter Franz Langstein von Startklar Soziale Arbeit Oberbayern. „Mit den Angeboten im Rahmen von ‚Pumperlgsund‘ setzen wir niederschwellige und kreative Impulse dazu. Neu ist, dass verschiedene Einrichtungen eingebunden sind: Vom Kindergarten über Jugendtreffs bis zu Trägern der Freien Wohlfahrtspflege. Eine Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen gehört auch zu den Zielen von ’Pumperlgsund‘ und einer nachhaltigen Gesundheitserziehung.“ Das „Teddybär-Krankenhaus“ ist nur eine Maßnahme von „Pumperlgsund“. Viele weitere sind geplant:

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Aufregend: Ein Besuch im ersten Rosenheimer „Teddybär-Krankenhaus“.