Bereits zum dritten Mal hat die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim das „Teddybär-Krankenhaus“ gefördert. So blieb der Besuch Anfang Oktober 2019 für alle Kuscheltier-Eltern kostenlos. In diesem Jahr haben über 600 Kinder von verschiedenen Rosenheimer Kindergärten und Grundschulen ihr eigenes „krankes“ Kuscheltier ins Gebäude des Schüler-und Studentenzentrums Rosenheim gebracht. Hier hatte das  „Teddybär-Krankenhaus“ für zwei Tage sein Lager aufgeschlagen. 39 ehrenamtliche Teddydocs haben sich dafür sehr liebevoll engagiert.

Überall dabei: Die Kinder begleiten ihre Kuscheltiere intensiv

Die kleinen Eltern der Kuscheltiere durften überall dabei sein: Von der Aufnahme über die Untersuchung (Abhören, Röntgen, MRT), Behandlung oder Operation bis zum Apothekenbesuch. Durch den Wechsel von der Patienten- in die Arzt- bzw. Beobachterrolle bekamen sie einen Einblick in den Ablauf eines Krankenhausbesuches. Damit soll ihnen die Angst vor dem Arztbesuch genommen werden. Außerdem wurde dieses Jahr der erste Schritt in Richtung Inklusion unternommen. So war der Besuch auch für kleine Kuscheltier-Eltern mit Handicap – egal ob geistig oder körperlich – geeignet.

Die Organisation hat wie auch in den letzten Jahren der Medizinstudent Nico Hanny aus Rosenheim übernommen. Er behandelte die kuscheligen Patienten natürlich auch selbst. Beitrag TV

Wie das Teddybär-Krankenhaus nach Rosenheim kam

Über zwei Jahre (2017-18) hat die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim das Gesundheitsprojekt „Pumperlgsund“ gefördert. Startklar Soziale Arbeit Oberbayern führte es in Kooperation mit anderen sozialen Einrichtungen in Rosenheim über mehrere Jahre durch. Ziel war es, Eltern und Kindern den Einstieg in einen sorgsamen Umgang mit sich selbst zu vermitteln . Und damit das Gesundheitsbewusstsein stärken.

Echter Bedarf an Gesundheitserziehung

„Das Gesundheitsprojekt ‚Pumperlgsund‘ reagiert auf den Bedarf an Prävention und Aufklärung in Sachen Gesundheitserziehung bei Kindern und Jugendlichen. Es verfolgt einen völlig neuen Ansatz der Kinder- und Jugendhilfe in Rosenheim verfolgt. Deswegen fördert die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim das Projekt. Zumal Kinder- und Jugendhilfe einer der Schwerpunkte der Stiftungsarbeit ist“, sagte Josef Steidl, Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim. Das „Teddybär-Krankenhaus“ war eine von vielen Angeboten von „Pumperlgsund“.

Ganz in ihrem Elemet: Die Kuscheltier-Eltern untersuchen und behandelt die „Patienten“ selbst – mit größter Konzentration.