Anfang Februar 2020 feierte das Junge Theater Rosenheim e.V. (JTR) mit dem Klassenzimmerstück „Huck Finn“ am Ignaz-Günther-Gymnasium Premiere. Der Schauspieler Andreas Schwankl erzählt darin die bekannte Geschichte von Huckleberry Finn, der auf der Flucht vor seinem Vater den Sklaven Jim trifft. Auf ihrer Reise wird Huck mit seinen Südstaatenvorurteilen und dem Rassismus der damaligen Zeit konfrontiert. Er setzt sich damit auseinander und zwischen ihm und Jim entsteht eine aufrichtige Freundschaft.

„Die Auseinandersetzung mit diesen aktuellen Themen wie auch der innovative künstlerische Ansatz des Projekts hat uns überzeugt“, sagte Andrea Janshen von der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim nach der Premiere im Klassenzimmer. „Deswegen haben wir das Theaterprojekt ‚Huck Finn‘ gerne gefördert.“

Theater kommt ins Klassenzimmer

Bei der Theatergattung „Klassenzimmertheater“ kommt ein Schauspieler für ca. 45 Minuten direkt in die Klasse, um ein Theaterstück zu spielen. Die Stücke sind auf den besonderen Ort des Klassenraums zugeschnitten und behandeln vornehmlich aktuelle und soziale Themen, die die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler widerspiegelt oder berührt. Im Anschluss an das Stück wird mit den Schülerinnen und Schüler, dem Regisseur und dem Schauspieler das Gesehene reflektiert und diskutiert. Mit der Inszenierung von „Huck Finn“ möchte das  die Jugendlichen zur Diskussion über Rassismus anregen und thematisieren inwiefern dieser uns noch immer im Alltag begegnet.

Premiere des „Klassenzimmertheaters“ am Ignatz-Günther-Gymnasium Rosenheim