Seit 2014 etwa ist das Projekt „Rosenheimer Leibspeise“ in den neuen Räumen in der Leiblstraße 16 ansässig: Hier werden zweimal wöchentlich Lebensmittel an Bedürftige ausgegeben. Die Verteilung findet auch  im Pfarrzentrum Heilig Blut statt (Happing). Außerdem gibt es dort nach wie vor das monatliche „Essen am Samstag“. Verschiedene Discounter in der Region stellen die Lebensmittel, die zwar aussortiert werden müssen, aber noch gut erhalten sind, zur Verfügung. Der wachsende Erfolg an beiden Ausgabestellen stellte die Helfer der Leibspeise vor immer größere Herausforderungen, da die Lebensmittel mussten, mit einem Privat-PKW abgeholt und verteilt werden. Bei ca. 150 Tonnen Lebensmitteln im Jahr, die bei Händlern im Umkreis von 100 Kilometern eingesammelt werden, ist das ein kaum zu bewältigender Aufwand.

Dank einer großzügigen Förderung durch die Sparkassenstiftung „Zukunft für die Stadt Rosenheim“ konnte im Herbst 2015 das Transportproblem endlich gelöst und ein Mercedes Vito angeschafft werden. Bei der Übergabefeier lobten die Vorsitzende der Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, und Professor Roland Lippmann von der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs, welche das Projekt ebenfalls unterstützt, das Engagement des Vereins.

Auch im Frühjahr 2016 wurde die Sparkassenstiftung Zukuft für die Stadt Rosenheim wieder für die „Leibspeise“ aktiv: Damit verderbliche Lebensmittel besser gelagert werden könnten, unterstützte sie den Verein bei den Anschaffungskosten von sechs Kühlschränken, die wahlweise auch als Tiefkühlschränke dienen. „Wir schätzen die zwischenmenschliche Arbeit der Leibspeise sehr. Umso mehr freut es uns, wenn auch wir einen Baustein setzen können, um deren Arbeit zu untersützten“, so Stiftungsmanagerin Alexa Hubert anlässlich einer Einladung der Förderer im Mai 2016.

Trotz Tafeln in Rosenheim ist auch die „Rosenheimer Leibspeise“ stets gut besucht.