2018: Podiumsgespräch mit Jan Weiler

Zu Gast beim siebten Rosenheimer Gespräch am Montag, 19. November 2018, war Jan Weiler. Eingeladen hatten die Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim und das Evangelisches Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V.. Jan Weiler war viele Jahre Chefredakteur des SZ-Magazins. Er ist freier Journalist, Kolumnist und Schriftsteller: »Maria, ihm schmeckt’s nicht!« ist eins der erfolgreichsten Romandebüts der Nachkriegszeit, »Das Pubertier« wurde verfilmt, »Kühn hat Ärger« ist sein neuester Roman über einen 45-jährigen Polizisten mit Burn-out. Jan Weiler verfasst zudem Hörspiele und Hörbücher, die er auch selber spricht.

Durch den Abend führte wie in den vergangenen Jahren Niels Beintker, Kulturredakteur beim Bayrischen Rundfunk. Das Podiumsgespräch fand im Walter-Schatt-Saal der Hochschule Rosenheim (Hochschulstr.1 in Rosenheim), statt. Die kostenlose Veranstaltung war barrierefrei und wurde von Gebärdensprachdolmetscherinnen übersetzt.

Der Kolumnist und Schriftsteller Jan Weiler füllte den Hörsaal in der TH Rosenheim.

Auf dem Podium 2017: Die Ausnahmesportlerin Verena Bentele

Verene Bentele ist von Geburt an blind. In ihrer Zeit als Spitzensportlerin wurde sie viermal Weltmeisterin und hat zwölf Goldmedaillen bei Paralympischen Winterspielen gewonnen. Sie hat aber auch Deutsche Literatur mit den Nebenfächern Sprachwissenschaften und Pädagogik studiert und arbeitet seit 2014 als Beauftragte der Bundesregierung. So hatte sie bei ihrem Besuch bei den „Rosenheimer Gesprächen“ im November 2017 „einziges zu erzählen.“ Wie in den vergangenen Jahren führte Niels Beintker, Kulturredakteur beim Bayerischen Rundfunk, durch den Abend. Das Gespräch fand diesmal in der Mensa des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums statt.

Das Podiumsgespräch mit Verena Bentele war sehr gut besucht.

Im Gespräch 2016: Barbara Yelin

Bereits zum fünften Mal luden das Evangelische Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg und die Sparkassenstiftungen Zukunft im Herbst 2016 zu den „Rosenheimer Gesprächen“. Niels Beintker, Kulturredakteur beim Bayrischen Rundfunk, unterhielt sich diesmal mit der mehrfach ausgezeichneten Autorin und Grafikerin Barbara Yelin. Die Comikzeichnerin erhielt im Jahr 2015 für ihren Roman „Irmina“ den Bayerischen Kunstförderpreis der Sparte Literatur. 2016 wurde sie mit dem Max-und-Moritz-Preis als beste deutschsprachige Comiczeichnerin ausgezeichnet. Die Autorenlesung fand dieses Mal in der Aula des Karolinen-Gynmasiums statt, natürlich bei freiem Eintritt.

Auch Barbara Yelin zog die Gäste in ihren Bann.

Zu Gast 2015: Poetry-Slammer Lars Ruppel

NachLiao Yiwu, Navid Kermani und Greta Taubert war mit Lars Ruppel 2015 kein „Papier-Poet“, sondern ein „Bühnen-Poet“ zu Gast  bei den Rosenheimer Gesprächen. Die Autorenlesung veranstaltet das Evangelische Bildungswerk Rosenheim-Ebersberg e.V. einmal im Jahr an einer der Rosenheimer Schulen, gefördert von der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim. Wie Ruppel es selbst formulierte: „Es ist eben ein Unterschied, ob ich ein Gedicht zum Lesen oder Vortragen schreibe.“ Über 300 begeisterte Zuhörer erlebten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula, wie Niels Beintker vom Bayrischen Rundfunk durch seine geistreiche Gesprächsführung Lars Ruppel animierte, mit Witz und Intellekt auf die gestellten Fragen einzugehen. Durch seine Erzählungen über sein vielfältiges Engagement im sprachlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bereich und seine faszinierende Art der Performance zog er alle Besucher in seinen Bann. Egal, ob er von seinem Demenzprojekt Weckworte oder seinem internationalen Engagement für die Goethe Gesellschaft im Sudan oder Libanon erzählte – immer kamen Inhalt und Humor in ausgewogener Weise bei seinem Publikum an. Spätestens bei seinem Klassiker „Alter Schwede“ stand das Publikum geradezu Kopf. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, ein Exemplar seines Buches am Büchertisch zu kaufen, um es von dem Autoren signieren zu lassen.

Gut gelaunt präsentierte Lars Ruppelt seine Sprachkunst.

Zu Gast 2014: Greta Taubert mit „Apokalypse jetzt!“

Ein Jahr lang versuchte die Journalistin Greta Taubert herauszufinden, wie sie ein Leben nach dem Zusammenbruch der Zivilisation meistern könnte: Sie stürzte sich in die Welt von Anders-Machern, Freaks, Visionären – und lernte von ihnen. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse fasste sie in ihrem Buch „Apokalypse jetzt! Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite“ zusammen. Ihren humorvollen Erfahrungsbericht präsentierte sie im Rahmen der „Rosenheimer Gespräche“, eine Veranstaltungsreihe des Evangelischen Bildungswerks Rosenheim und der Sparkassenstiftung Zukunft für die Stadt Rosenheim im Gespräch mit Niels Beintker (BR) im Finsterwalder-Gymnasium.

Greta Taubert stellte die Dokumentation ihres Selbstexperimentes mit viel Witz vor.